In unserer Rubrik „Fünf Fragen an…“ werden wir zukünftig in unregelmäßigen Abständen Mitarbeitende, Teilnehmende und Dozierende der VHS zu Wort kommen lassen. Den Anfang macht die Direktorin der VHS, Simone Bruns.

VHS Düsseldorf Direktorin Simone Bruns in ihrem Büro vor Save-the-Date-Postkarten zum Jubiläum
VHS-Direktorin Simone Bruns

Wie beschreiben Sie Ihre Beziehung zur VHS?

Die Beziehung zur Volkshochschule besteht schon mein Leben lang. Für meine Eltern als Kriegsflüchtlingskinder war Bildung schon immer ein Privileg. Daher war meine Mutter ein großer VHS-Fan, weil man hier alles an Bildung bekommt. Angefangen habe ich tatsächlich mit Babyschwimmen. Während der Schulzeit habe ich mithilfe von VHS-Kursen meine nicht so geliebten Schulfächer verbessert und mit Nähkursen den Grundstein für meine Ausbildung als Schneiderin gelegt. Die Volkshochschule ist also eine lebenslange Liebe. Dass ich jetzt hier arbeite und das Programm mitgestalten kann, ist umso schöner.

Wie sah Ihr Lieblingskurs als Jugendliche und wie sieht er heute aus?

Das breite Spektrum der Angebote habe ich vor allem genutzt, um Dinge auszuprobieren. Von Yoga bis Autogenes Training im Entspannungsbereich bis hin zu Französisch. Als Jugendliche habe ich gerne den Gitarrenkurs besucht. Besonders in Erinnerung geblieben, ist mir das Seminar „Gewaltfreie Kommunikation“, das ich 2015 besucht habe und aus dem sich heute eine ganze Ausbildung entwickelt hat, die wir hier anbieten können.

Was wünschen Sie der Volkshochschule zum 100. Geburtstag?

Die VHS ist ein Trendsetter und das ist den Meisten weder bewusst noch bekannt. Daher wünsche ich der Volkshochschule, dass sie sich nicht auf ihrem hohen Alter ausruht, sondern frisch und modernisiert in ein zweites Jahrhundert tritt, um nach außen zu bringen, was sie eigentlich ausmacht. Mein Geheimtipp für das Jubiläumsjahr ist übrigens die Lange Nacht der Volkshochschulen, bei der wir eine tolle Verbindung zwischen Programm und – das finde ich, können wir uns gönnen – einer echten Geburtstagsparty schaffen.

Wie kam es zur Entscheidung, in den sozialen Medien aktiv zu werden und was erhoffen Sie sich davon?

Als moderner Bildungsträger kann die VHS mithilfe von sozialen Medien direkter und frischer mit den Menschen sprechen. Wir wollen nicht belehren, sondern mitnehmen. Wir erhoffen uns, dass wir als Institut mit der Zeit gehen und nachholen, was wir bisher vielleicht verpasst haben: Blicke hinter die Kulissen geben, zeigen wer VHS ist und uns als städtisches Kulturinstitut noch bekannter machen.

Wo sehen Sie die Volkshochschule an ihrem närrischen 111. Geburtstag?

Ihren 111. Geburtstag wird die VHS mit Düsseldorf als Hochburg des Karnevals groß feiern. Sie wird dann viel digitaler agieren, gleichzeitig dennoch vom sozialen Austausch, Begegnung und Interaktion leben. In jedem Fall wird sie im Bereich Bildung immer noch aktuell sein und bleiben.

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