Kennt ihr Google Ads? Wer sein Unternehmen – egal, ob klein oder groß – online bewerben möchte, kommt um diesen Werbedienst von Google kaum herum. Denn mit Google Ads könnt ihr Milliarden von Nutzern ansprechen, während diese beispielsweise Anfragen in der Google-Suche durchführen, Videos auf YouTube ansehen, neue Orte mit Google Maps erkunden oder Inhalte im Web durchforsten.
Doch wie funktioniert dieses Google Ads eigentlich? Wir haben mit Tom Sion gesprochen, dessen Düsseldorfer Agentur auf dieses Thema spezialisiert ist, und der im aktuellen Semester erstmals VHS-Kurse dazu anbietet.

Tom Sion ist ein Experte auf dem Gebiet von Google Ads.

Tom, wie kommt es, dass du dich als studierter Industriedesigner so gut mit Goolge Ads auskennst?
Während meines Studiums habe ich nebenbei als Produktentwickler in einer Designagentur gearbeitet. Dabei habe ich mir für die Marketingaktivitäten der Agentur Google Ads angeeignet. Die Thematik reizte mich so, dass ich mich als SEO-SEA-Manager zertifizieren ließ. Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass viele Unternehmen in diesem Bereich Unterstützung brauchen. So setze ich seit 2018 Google-Ads-Kampagnen für Unternehmen aus vielen Branchen um.

Was genau sind eigentlich Google Ads und wie funktionieren sie?
Google Ads sind Internet-Werbeanzeigen. Es gibt sie in unterschiedlichen Formaten wie Suchnetzwerkanzeigen oder Displayanzeigen.
Die Anzeigen in der Suchmaschine werden nach einem Gebotsprinzip veröffentlicht. Die Rangfolge ergibt sich aus Gebotspreis und dem Faktor Qualität. Je höher die Qualität der Anzeige und der Landingpage ist, desto geringer ist der Preis, den der Werbetreibende für jedes Anklicken seiner Werbeanzeige zahlen muss. Wie man an einen hohen Qualitätsfaktor erreicht, erkläre ich beispielsweise in meinen VHS-Kursen.

Wie ist die Idee entstanden, dich bei der VHS als Dozent zu bewerben?
Ich habe Freude daran, mein Wissen an andere weiterzugeben, und habe selber positive Erfahrungen mit ähnlichen Weiterbildungen gemacht.
Von der VHS habe ich ein gutes Bild durch meine Familienmitglieder. Meine Oma hat beispielsweise mal einen Computerkurs besucht und war danach in der Lage, mit uns zu skypen. Und einer meiner Freunde hat als Jugendlicher einen Programmierkurs bei der VHS gemacht. Das hat so große Begeisterung geweckt, dass er heute als selbstständiger Programmierer arbeitet.

An wen richten sich deine Kurse, die du ab September zum ersten Mal bei der VHS anbietest?
Die Kurse sind auf jeden Fall für kleinere Unternehmen und Selbstständige interessant, die bisher noch gar keine Werbung schalten.
Zudem möchte ich Menschen ansprechen, die schon Google Ads nutzen, aber noch mehr darüber erfahren möchten. Oder die eine Agentur beauftragt haben, aber eigentlich gar nicht wissen, was genau diese für sie macht. Sie sollen nach dem Kurs die richtigen Fragen stellen und das Handeln der Agentur nachvollziehen können.
Die Zielgruppe ist also sehr breit gefächert. Und bevor die beiden aufeinander aufbauenden Kurse und der kompakte Bildungsurlaub starten, biete ich zwei Einführungsvorträge (in Präsenz und digital) an. Hier erhalten Interessierte ein grundsätzliches Verständnis von der Materie. Danach können sie entscheiden, ob einer der Kurse für sie infrage kommt.

Und was erwartet die Teilnehmenden?
Ich werde meinen Unterricht sehr praxisnah gestalten. Am Ende wird jeder Teilnehmende eine eigene Anzeige gestaltet haben und sich grundsätzlich mit dem Google Ads Interface auskennen. Das ist die Bedienoberfläche, in der man seinen Account inklusive aller Kampagnen verwaltet. Mit anderen Worten: Jeder kann nach dem Kurs sofort loslegen!

Tom Sion arbeitet mit dem Google Ads Interface.

Neugierig geworden? Wer sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen möchte, gelangt hier oder über die Seite von Tom Sion zu unserem Kursangebot.

Fotos: © VHS Düsseldorf

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