Julia Bonk liebt das Basteln und Nachhaltigkeit. So sehr, dass ihre Kinder sogar irgendwann zu viel davon hatten. doch unsere Dozentin wollte weitermachen und so war ihre Idee geboren, ihr Wissen und ihre Leidenschaft an andere in Upcycling-Kursen weiterzugeben.

Julia Bonk bei der Arbeit.

Wenn man Mutter oder Vater wird, kann es vorkommen, dass sich die eigenen Interessen ziemlich stark verändern. So war es auch bei Julia Bonk. Unsere Dozentin fing an, sich für das Basteln und vor allem für Nachhaltigkeit zu interessieren. Sie überlegte, wie man beides am besten verbinden kann und kam auf das Upcycling.

„Upcycling ist faszinierend, da Dinge ein zweites Leben bekommen“, sagt Julia Bonk. Anstatt, wie es bei uns häufig üblich ist, Dinge nur einmal zu benutzen und dann wegzuschmeißen, verwandelt unsere Dozentin Marmeladengläser, Tetrapak-Verpackungen oder Spielzeug in Töpfe, Döschen für Kosmetikutensilien oder andere schöne Überraschungen. Es wird gebastelt, getüftelt, gemalt und geklebt, mit- und nachgedacht. Im Anschluss daran nimmt man etwas mit nach Hause und hat sogar etwas Neues über die Umwelt und Nachhaltigkeit gelernt.

Das Besondere an den Kursen unserer Dozentin: Ihre Zielgruppe sind Kinder. Unser Workshop ist für Kinder ab vier Jahren ausgelegt. „Upcycling wird fast ausschließlich für Erwachsene angeboten. Das wollte ich ändern“, sagt Julia Bonk. Denn Kindern fehlt oftmals die Erfahrung für bestimmte Dinge, wie das Nähen, was häufig vorausgesetzt wird. Bei ihr hingegen ist alles auf das Können der Kinder ausgerichtet. „In den Worskhops herrscht eine richtige Wohlfühlatmosphäre, ich bringe kleine Snacks und Getränke mit“, erklärt die Upcycling-Expertin. So bekommt jedes Kind genug Zeit, Aufmerksamkeit und Unterstützung und kann in Ruhe und liebevoll seine Erfahrungen und Kenntnisse sammeln. Circa drei verschiedene Dinge basteln die Kinder gemeinsam mit Julia Bonk. „Manche Gruppen sind schneller, manche langsamer. Ich richte mich ganz nach den Bedürfnissen der Kinder“, sagt sie.

Das beliebteste Upcycling-Projekt seht ihr übrigens unten auf dem Bild. Hättet ihr gedacht, dass der Stifteköcher mal eine Milchpackung war?

So kann ein fertige Stifteköcher aus Tetrapack aussehen.

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